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Wenn Verhütung
endgültig sein soll

Kaum mehr ein Zurück gibt es bei der Sterilisation, einem operativen Eingriff, der eine dauerhafte Unfruchtbarkeit zur Folge hat. Bei der Frau werden dazu die Eileiter, beim Mann die Samenleiter chirurgisch unterbrochen bzw. funktionsunfähig gemacht. Die hormonproduzierenden Drüsen – Eierstöcke und Hoden – bleiben unangetastet. Durch die Operation wird den Eizellen bzw. Samenzellen der Durchgang versperrt.

Sterilisation bei der Frau

Die Sterilisation bei Frauen ist ein chirurgischer Eingriff (meist unter Vollnarkose) und dauert etwa eine Stunde. Über einen Einstich in der Nähe des Bauchnabels gelangt der Arzt an die Eileiter, die entweder mit einem Laser verödet oder mit Clips abgeklemmt werden. Dadurch kann die Eizelle nicht mehr über die Eileiter in die Gebärmutter wandern. Gleichzeitig können auch die Samenzellen die Eizellen nicht mehr erreichen.

Du hast weiterhin einen Eisprung, die Eizelle wird dann aber in der Bauchhöhle vom Körper abgebaut.

Sterilisation beim Mann (Vasektomie)

Bei der Sterilisation des Mannes werden die Samenleiter durchtrennt. Rein medizinisch gesehen ist der Eingriff beim Mann viel weniger aufwendig als bei einer Frau. Die Samenleiter des Mannes sind von außen durch einen kleinen Schnitt in der Leistengegend zu erreichen, so dass sich der Eingriff ambulant und unter örtlicher Betäubung durchführen lässt.

Der Orgasmus bleibt unbeeinflusst – das Ejakulat enthält aber keine Spermien mehr. Da sich nach der Sterilisation noch befruchtungsfähige Spermien in den Samenleitern befinden, muss für einen Zeitraum von 4-5 Monaten zusätzlich verhütet werden. Währenddessen wird das Ejakulat in regelmässigen Abständen auf Spermien untersucht.

Nach einer Vasektomie bleibt im Schnitt einer von 400 Männern zeugungsfähig.

Steckbrief

Pearl-Index*

0,1 – 4

Wirkweise

Mechanische Unterbrechung des Samenleiters des Mannes bzw. des Eileiters der Frau

Anwendung

Einmalige Operation

Für wen

Für Männer und Frauen, die mit der Familienplanung abgeschlossen haben und das Risiko einer Operation nicht scheuen

Nebenwirkungen

  • Operative Risiken
  • Mögliche psychische Probleme bei Frau und Mann
+
  • Der normale Zyklus der Frau bleibt bestehen
  • Keine Hormonbelastung
  • Relativ einfacher Eingriff beim Mann
-
  • Kann nicht immer und nur operativ rückgängig gemacht werden
  • Die ersten 20–25 Samenergüsse nach dem Eingriff enthalten noch Spermien. Auf zusätzliche Verhütung kann daher erst verzichtet werden, wenn bei einer Kontrolluntersuchung keine oder wenige, unbeweg­liche Spermien nachgewiesen werden.

* Der Pearl­-Index ist das Beurteilungsmaß für die Sicherheit/Zuverlässigkeit von Verhütungsmitteln: je kleiner der Pearl­-Index, desto sicherer die Verhütungsmethode. Wenden 100 Frauen ein Jahr lang das gleiche Verhütungsmittel an und treten in diesem Zeitraum drei Schwangerschaften auf, so beträgt der Pearl­-Index 3. Nähere Informationen zu den hier beschriebenen Therapiemethoden erhältst Du bei Deiner Ärztin / Deinem Arzt.

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Verhütung für den Mann

Diaphragma

Auch Pessar genannt

Femidom

Das Kondom für die Frau

Natürliche Verhütung

Verhütung mit Disziplin

CH-XPL-00017, erstellt im September 2019

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