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Hormonale Verhütung –
eine runde Sache

Der Verhütungsring ist ein kleiner, biegsamer, fast farbloser Ring mit einem Durchmesser von 54 mm. Er ist genauso zuverlässig wie die Pille. Bei seiner Anwendung musst Du jedoch nicht täglich an die Verhütung denken, und Einflüsse wie Erbrechen oder Durchfälle beeinträchtigen seine Wirkung nicht.

Wie wirkt der Verhütungsring?

Der Verhütungsring gibt langsam kleine Hormonmengen Gestagen und Östrogen in den Blutkreislauf ab. Aufgrund der niedrigen Mengen an Hormonen die abgegeben werden, wird der Verhütungsring als niedrig dosiertes hormonales Verhütungsmittel angesehen.

Wie wende ich den Verhütungsring an?

Den Verhütungsring setzt Du selber einmal monatlich in die Scheide ein. Dort verbleibt er für drei aufeinanderfolgende Wochen. Danach wird der Verhütungsring entfernt und es folgt eine einwöchige "Ringpause". Während der Pause, bei der die verhütende Wirkung bestehen bleibt, kommt es bei den meisten Frauen zu einer Abbruchblutung. Nach einer Woche Pause wird ein neuer Verhütungsring (wieder für die Dauer von drei Wochen) eingelegt.

Die exakte Position des Rings in Deiner Vagina ist nicht entscheidend und hat keinen Einfluss auf die Zuverlässigkeit der verhütenden Wirkung. Du solltest den Ring nach dem Einsetzen nicht spüren. Falls Du ihn doch spürst, schiebe ihn sanft ein wenig weiter nach innen.

Steckbrief Verhütungsring

Pearl-Index*

0,6 – 1,0

Wirkweise

Hauptwirkung:

  • Unterdrückung des Eisprungs

Anwendung

  • 1-mal pro Monat
  • 3 Wochen verbleibt der Ring in der Scheide, danach eine Woche Pause

Für wen

  • Für gesunde Frauen, für die kombinierte hormonelle Verhütung in Frage kommt
  • Für Frauen, die keine tägliche Einnahme wünschen bzw. schlecht regelmässige Einnahme­zeiten einhalten können
  • Für Frauen, die an chronischen Magen­-Darm­-Problemen leiden

Nebenwirkungen

  • Bei allen hormonellen Verhütungsmethoden, bei denen zwei Hormone (ein Östrogen und ein Gestagen) kombiniert werden, ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombose) erhöht
  • Bei Verhütungsmitteln, die nur ein Gestagen und kein Östrogen enthalten, ist das Risiko für tiefe Beinvenenthrombosen und Lungenembolien möglicher­ weise erhöht, dann jedoch sehr viel geringer
  • Zu weiteren Risiken und Nebenwirkungen lies bitte die Packungsbeilage und frage Deine Ärztin oder Apothekerin
+
  • Zuverlässige Methode
  • Anwendung 1-mal im Monat
  • Gleichmässiger Hormonspiegel über 3 Wochen
  • Geringe Östrogen­-Dosis
  • Die Zuverlässigkeit wird nicht durch Durchfall/ Erbrechen beeinträchtigt
-
  • Scheidenentzündung möglich
  • Fremdkörpergefühl möglich (selten)

* Der Pearl­-Index ist das Beurteilungsmaß für die Sicherheit/Zuverlässigkeit von Verhütungsmitteln: je kleiner der Pearl­-Index, desto sicherer die Verhütungsmethode. Wenden 100 Frauen ein Jahr lang das gleiche Verhütungsmittel an und treten in diesem Zeitraum drei Schwangerschaften auf, so beträgt der Pearl­-Index 3. Nähere Informationen zu den hier beschriebenen Therapiemethoden erhältst Du bei Deiner Ärztin.

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CH-XPL-00016, erstellt im September 2019

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